Kurpost 10.17

Der prächtigste Monat des Jahres nennt sich überaus treffend „der Goldene”. Die Natur legt ihr buntestes Kleid an und kühlt sich auf Wander-Temperatur ab. Damit wird das Immunsystem wieder voll gefordert: Drinnen warm und draußen kalt, Verkühlte und Verschnupfte überall und somit ideale Voraussetzungen für Krankheitserreger aller Art. Doch zum Glück beginnt mit dem Herbst auch die Erntezeit einer ganz erstaunlichen Wurzel einer Pflanze, die dem Immunsystem so kräftig beisteht, wie es ihr Geruch vermuten lässt: Der Meerrettich.

Anders als die milden Himbeer-Blätter, die mit reichlich Vitamin C und mildem Geschmack sanft vorbeugen, ist der Meerrettich weniger zimperlich. Frisch gerissen vertreibt schon ein Atemzug jeden Zweifel an der Wirksamkeit: die Augen tränen, die Nase läuft und die flüchtigen ätherischen Öle stechen geradezu in die Stirn- und Nebenhöhlen. Lassen Sie sich durch die etwas rüden Umgangsformen der Wurzel nicht einschüchtern: um den Schmerz des Geruchs zu lindern, hilft des Riechen an einem frischen Brötchen. Welch heilsame Wirkung die Wurzel entfaltet, erfahren Sie hier.

Um den Meerrettich bei seiner Wirkung zu unterstützen, begleiten wir Sie gerne beim Heilfasten vor dem Advent. Diese traditionsreichen Kurwochen sind eine wunderbare Vorbereitung auf den Advent und die kommende kalte Jahreszeit. Durch ausgewogene Ernährung, viel Bewegung an frischer Luft und die sorgsame Betreuung bei und im Hotel Hochbühl wird die Aktivierung der Abwehrstoffe zu einem ganzheitlichen Erlebnis für alle Sinne. Noch haben wir Zimmer im Oktober und November frei und ersuchen wir um Ihre baldige Reservierung für Ihren Kuraufenthalt im Herbst.

Wir freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen und
wünschen Ihnen viele sonnige Herbsttage,

Sabine + Thomas

Steinhauser

Kalendertipp: Im Der Oktober beginnt mit einem langen Wochenende. Nach dem Erntedank am Sonntag folgt der Tag der Deutschen Einheit am Dienstag. Der Monat endet mit der Umstellung auf die Mitteleuropäische Zeit am 28. Oktober und dem Reformationstag am 31. Dann geht die Sonne wieder um 7 Uhr auf, aber bereits um 16:39 wieder unter, der Zag dauert dann nur noch 9 Stunden und 39 Minuten.

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